{"id":57031,"date":"2018-08-31T00:00:00","date_gmt":"2018-08-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/evofitness.ch\/blog\/uncategorized\/perfekte-lauftechnik\/"},"modified":"2018-08-31T00:00:00","modified_gmt":"2018-08-30T22:00:00","slug":"perfekte-lauftechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/evofitness.ch\/de\/blog\/discover\/perfekte-lauftechnik\/","title":{"rendered":"3 einfache Tipps f\u00fcr eine perfekte Lauftechnik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Gibt es so etwas wie eine gute und eine schlechte Lauftechnik? Ja, definitiv, aber es ist nicht immer leicht, diese zu erkennen. Eine Lauftechnik ist umso besser, je h\u00f6her die Geschwindigkeit und je geringer der Energieverbrauch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir liefern 3 einfache technische Tipps, mit denen du <strong>deine Lauftechnik verbesserst und dein Training effektiver machst<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">1. Abbremsen vermeiden<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein wichtiger Faktor bei der Erzeugung von Kraft und Bewegung <strong>stellt die Position deines Fu\u00dfes dar<\/strong>, oder besser gesagt, der Punkt an dem dein Fu\u00df in Relation zur H\u00fcfte auf den Boden auftritt. Wenn der Fu\u00df vor der H\u00fcfte platziert wird, bremst du deinen K\u00f6rper und &#8220;neue Geschwindigkeit&#8221; (Beschleunigung) wird erst erzeugt, wenn der Fu\u00df die H\u00fcfte passiert hat, was buchst\u00e4blich dazu f\u00fchrt, dass du Energie verbrauchst, um langsamer zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei jedem Schritt verbrauchst du also viel Energie, um deine Geschwindigkeit zu halten. Das ist nicht nur Energieverschwendung, sondern f\u00fchrt auch dazu, dass du f\u00fcr jeden Schritt l\u00e4nger brauchst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Versuche, mit dem Fu\u00df genau unter deiner H\u00fcfte auf dem Boden aufzukommen und den K\u00f6rper in die richtige Richtung zu lenken \u2013 und zwar mit der geringstm\u00f6glichen Kraftverschwendung. Du kannst auch versuchen, deine Schrittrate w\u00e4hrend des Laufens zu erh\u00f6hen. Eine h\u00f6here Schrittfrequenz bedeutet zwar kleinere Schritte, f\u00fchrt aber zu geringerem Abbremsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">2. H\u00fcfte nach vorne<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Achte darauf, so wenig wie m\u00f6glich mit der H\u00fcfte einzuknicken. Versuche stattdessen, deine H\u00fcfte nach vorne und nach oben zu bringen (Dehnung der H\u00fcfte), <strong>um Zeit zu sparen<\/strong>. Wenn du bei jedem Schritt mit der H\u00fcfte zur Seite sinkst, brauchst du logischerweise l\u00e4nger, um dein K\u00f6rpergewicht nach vorne zu bringen, als wenn deine H\u00fcfte sich bereits dort befindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Trick, der hilft dies zu vermeiden, ist die H\u00fcfttechnik: Bewege Arme auf und ab und kreiere dadurch eine Drehung, die deine H\u00fcfte nach vorne f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auch eine starke K\u00f6rpermitte (Bauch und Lendenwirbels\u00e4ule) hilft dir, deine H\u00fcfte stabil zu halten, ohne bei jedem Schritt seitlich einzuknicken. R\u00fcckw\u00e4rtslaufen ist eine gute M\u00f6glichkeit, um dies zu \u00fcben. Versuche, dich nach vorne zu lehnen und gleichzeitig deine F\u00fc\u00dfe nach vorne zu ziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">3. Die Arme kompensieren die Rotation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Stabilit\u00e4t. Einer der Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr einen effizienten Lauf ist <strong>die Vermeidung von Energieverschwendung<\/strong>. Beim Laufen geht es darum, den K\u00f6rper so schnell wie m\u00f6glich vorw\u00e4rts zu bringen. Rotation und seitliche Bewegung sind Faktoren, die dies behindern. Um das zu vermeiden, schiebe immer den \u201eentgegengesetzten\u201c Arm nach vorne (z.B. den linken Arm, wenn du mit dem rechten Bein den Schritt machst). Diese Bewegung des Arms wirkt der Rotation des Oberk\u00f6rpers entgegen und alle Energie richtet sich ins Vorw\u00e4rtslaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ein einfacher Test:<\/strong> Zieh eine Hose mit Taschen an. Tu deine H\u00e4nde in die Taschen und fange an zu laufen. Du wirst sofort merken, dass sich dein K\u00f6rper zur Seite dreht. Wenn du schnell l\u00e4ufst, wirst du wahrscheinlich auch Schwierigkeiten haben das Gleichgewicht zu halten. Nutze deine Arme, um diese Rotation des K\u00f6rpers \u201eauszugleichen\u201c und um Stabilit\u00e4t zu gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Je schneller du l\u00e4ufst, desto gr\u00f6\u00dfer die Notwendigkeit, deine Arme zu stabilisieren.<\/strong> Sehe dir an, wie sich ein Sprinter im Vergleich zu einem Marathonl\u00e4ufer bewegt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der daraus resultierenden starken Kr\u00e4fte, die ihn zu den Seiten ziehen, bringt der Sprinter die Arme viel weiter nach oben und nach vorne, als der Marathonl\u00e4ufer, der langsamer l\u00e4uft und zum Ausgleich der Rotation nur \u201ekleine\u201c Armbewegungen ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um deine Rumpfstabilit\u00e4t zu trainieren, f\u00fchre bei deinem n\u00e4chsten Lauf diese ausgleichende Armbewegung in extremer Form aus: Bringe deine H\u00e4nde fast bis an dein Kinn und schwinge sie dann ganz nach hinten zum R\u00fccken. Wenn du langsam l\u00e4ufst, wirst du die stabilisierende Wirkung, die deine Arme auf deinen K\u00f6rper haben, kaum bemerken, also lauf etwas schneller, damit du den Unterschied auch wirklich sp\u00fcrst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beim Laufen solltest du zudem deine Rumpfmuskeln <strong>nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig kontrahieren<\/strong>. Eine gute Art, um seine Lauftechnik zu bewerten, ist, sich beim Laufen zu filmen. So kannst du erkennen, wie sich deine Arme bewegen sollten, um einen fl\u00fcssigen Lauf zu garantieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">L\u00e4ufst du technisch?<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn du deinen Lauf aufzeichnest, <strong>kannst du deine F\u00e4higkeiten leicht \u00fcberpr\u00fcfen und bewerten<\/strong>. Beobachte dich in Zeitlupe und bewerte die folgenden Punkte:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify\">Neigst du deine H\u00fcfte eher nach vorne oder nach hinten?<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Wie ist deine Ausrichtung, wenn du auf dem Boden aufkommst?<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Drehst du beim Laufen deinen Oberk\u00f6rper stark?<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Reicht deine Rumpfst\u00e4rke aus, um die Rotation zu kompensieren?<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Schaust du nach vorne oder unten?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Halte dich an diese Tipps und EVOlve in deinem n\u00e4chsten Lauf. Vergiss nicht, diesen Artikel auf <a href=\"https:\/\/facebook.com\/EvoFitnessSwiss\/\">Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/evofitness_official\/\">Instagram<\/a> zu teilen und zu kommentieren.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Personal Trainer HalvorLauvstad<\/em><br \/>\n<em>Halvor studierte am NIH und war Produktmanager bei SATS und General Manager von Norsk Fitness. Er hat eine Reihe von B\u00fcchern \u00fcber Training geschrieben, darunter &#8220;Best in Birken&#8221;. Zur Zeit h\u00e4lt er Vorlesungen f\u00fcr AFPT in Norwegen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gibt es so etwas wie eine gute und eine schlechte Lauftechnik? 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